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Senologie / Brustzentrum

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Ambulanz

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Tel.: +49 (0) 201 174-33003

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Diagnostik

Das behandelnde Ärzteteam bespricht die jeweils individuell erforderliche Untersuchungsmethode mit der Patientin im Vorfeld.

Mammografie-Screening

Screening bedeutet, dass allen Menschen einer Altersgruppe ohne Krankheitsanzeichen eine bestimmte Untersuchung angeboten wird.

Wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind, haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammografie-Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs. Ziel des Screening-Programms ist es, Brustkrebs möglichst früh zu entdecken, um ihn erfolgreich und schonend behandeln zu können.

Durch das Brustkrebs-Screening können Frauen gefunden werden, die bereits in einem frühen Stadium an Brustkrebs erkrankt sind, bei denen aber bisher noch keine Anzeichen der Krankheit entdeckt worden sind.

 

Unsere aktive Teilnahme am Mammografie-Screening ermöglicht einen sehr schnellen Ablauf zur Abklärung der Befunde, die im Rahmen des Screenings diagnostiziert wurden. Bei der feingeweblichen Abklärung von Biopsien kommt unser erfahrenes Pathologen-Team zum Einsatz. Die Zeit zwischen der Probeentnahme und der Diagnose beträgt meistens 1-2 Tage. Es ist das Ziel, über 95% aller Diagnosen bereits im Vorfeld der Operation zu stellen.

Mammografie

Als Mammografie wird eine Röntgenuntersuchung der Brust bezeichnet. Hierzu werden in der Regel zwei Aufnahmen in unterschiedlichen Ebenen von jeder Brust angefertigt.

Für die Untersuchung muss die Brust im Röntgengerät etwas zusammengedrückt (komprimiert) werden. Das Zusammendrücken der Brust wird gelegentlich als unangenehm oder schmerzhaft empfunden. Ein gewisser Druck ist jedoch erforderlich, um durch Verringerung der Gewebedicke eine gute Bildqualität zu erreichen und die erforderliche Strahlendosis zu senken. Durch die hohe Erfahrung des begleitenden medizinischen Fachpersonals werden diese möglichen Nebenwirkungen jedoch auf ein Mindestmaß reduziert. Nach Abschluss der Röntgenuntersuchung nimmt der zuständige Arzt eine Bewertung vor. Hierzu ist in der Regel zusätzlich die Tastuntersuchung der Brust zum Abgleich der Befunde erforderlich.

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der Brust ist eine wichtige Ergänzung zur Mammografie.

Insbesondere bei der jüngeren Frau mit dichtem Drüsengewebe kann die Beurteilung der Brust durch Ultraschall besser als in der Mammografie sein. So genannte "Verkalkungen", die für bestimmte Tumorarten ein wichtiges Frühzeichen sein können, werden mit der Sonografie nicht zuverlässig erkannt. Daher ist die Kombination aller Verfahren zu empfehlen.
Die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung hat keine Risiken, so dass sie bei Bedarf auch kurzfristig wiederholt werden kann. Alle auffälligen Tastbefunde werden in unserem Zentrum mit dem Ultraschall nachuntersucht, da die Lokalisation tastbarer Befunde im Ultraschall besonders gut nachvollzogen werden kann.

Gewebeentnahmen

Falls bei einer Tastuntersuchung, Ultraschalluntersuchung oder Mammografie ein auffallender Befund in der Brust festgestellt wird, sollte eine ambulante Gewebeentnahme (Stanzbiopsie) dieses Befundes erfolgen. Diese Gewebeentnahme wird in lokaler Betäubung durchgeführt und dauert nicht länger als 10 Minuten. Das entnommene Gewebe wird dann feingeweblich (histologisch, mikroskopisch) untersucht. Im Falle von gutartigen Veränderungen ist in aller Regel kein weiterer Eingriff erforderlich. Im Falle von bösartigen Veränderungen oder Vorstufen bösartiger Veränderungen muss der auffallende Gewebebezirk mit einem größeren "Sicherheitsrandsaum" in einer Operation entfernt werden.

Computertomografie

Untersuchungen der Brust, der Thoraxwand oder der Lymphabflussgebiete sind auch mit der Computertomografie (CT) möglich.

Dieses diagnostische Verfahren, das mit Röntgenstrahlen im Quer- und Längsschnitt Bilder des menschlichen Körpers erzeugt, wird nicht als spezielle "Brustuntersuchung" eingesetzt, sondern bei bestimmten Fragestellungen, die bei einer feststehenden Brusterkrankung auftreten können.

Die Bildqualität und insbesondere die Gewebedarstellung moderner Computertomografen ist sehr hoch, so dass sie bei der Suche nach eventuellen Tumorabsiedlungen an inneren Organen, oder auch den Knochen eingesetzt werden. Häufig werden noch Kontrastmittel zur schärferen Abgrenzung über einen venösen Zugang (Branüle am Arm) verwendet.

Kernspintomografie

Die Kernspintomografie (MRT) ist für die Untersuchung der Brust das aufwändigste Verfahren.

Es liefert aber gerade in unklaren Fällen Zusatzinformationen, die mit Mammografie und Ultraschall nicht immer zu erheben sind. Typische Fragestellungen für die MR-Mammografie sind die Suche nach weiteren verborgenen Absiedlungen eines schon bekannten Brust-Tumors (Zweittumor, Multifokalität) oder die Suche nach einem wieder auftretenden Tumor (Tumorrezidiv) in Narbenbereichen. Über den sinnvollen Einsatz der MR-Mammografie kann nur in Kenntnis einer aktuellen Röntgenmammografie und einer aktuellen Sonografie entschieden werden.

Die Kernspintomografie findet in einem röhrenförmigen Gerät statt, welches elektromagnetische Schwingungen erzeugt. Zur schärferen Darstellung des Befundes werden vorab Kontrastmittel über einen Zugang am Arm (Branüle) gegeben.

Bei dieser Untersuchungsmethode entsteht keine Strahlenbelastung.

Skelettszintigrafie

Die Szintigrafie ist ein bildgebendes Verfahren, das unter Verwendung von radioaktiven Stoffen vorwiegend zur Darstellung des Skeletts verwendet wird. Durch dieses Verfahren können u.a. Veränderungen im Knochenbereich festgestellt werden.