Wenn der Darm keine Ruhe gibt: An einem Reizdarmsyndrom leidet fast jeder siebte Deutsche. Krampfartige Unterbauchbeschwerden und Blähungen machen den Alltag für die Betroffenen - häufig Erwachsene jungen bis mittleren Alters, davon doppelt so oft Frauen - schwer. Die Integrative Gastroenterologie der Kliniken Essen-Mitte beschäftigt sich mit einem ganzheitlichen Konzept der Gesundheitsförderung und sucht derzeit Studienteilnehmer mit gesichertem Reizdarmsyndrom.
Gemütliche Abende mit gutem Essen oder einem Glühwein jetzt in der Winterzeit genießen ? für Menschen mit Reizdarm bleibt dies oft eine Wunschvorstellung. Denn sie leiden häufig jahrelang unter starken Einschränkungen des Alltags durch Verstopfung, Durchfall oder Blähungen. Von Bedeutung für diese Funktionsstörung können neben ungesunden Ernährungsgewohnheiten auch ein gestörter Tages- und Arbeitsrhythmus und Stress sein. In der Klinik für Naturheilkunde werden bewährte konventionelle und komplementäre Therapieverfahren in der Behandlung des Reizdarmsyndroms angewendet, die klinische Erfahrung bestätigt deren Wirksamkeit. Bislang sind viele der Verfahren jedoch wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht. Deshalb finden unter Leitung von Prof. Dr. Jost Langhorst, leitender Arzt im Zentrum für Integrative Gastroenterologie an den Kliniken Essen-Mitte, nun zwei Studien zur Behandlung des Reizdarmsyndroms statt. Dabei wird über einen Behandlungszeitraum von mehreren Wochen die Wirksamkeit pflanzlicher Anwendungen in Form eines Ayurveda-Präparates und Kümmelöl-Anwendungen bei Reizdarm untersucht. Interessierte erhalten weitere Informationen unter (0201) 174-25508.

