Arbeitsgruppen
Leitlinien
Wer ist in dieser Gruppe aktiv?
Prof. Dr. Michael Stahl (Direktor Klinik für Internistische Onkologie und Hämatologie mit Zentrum für Palliativmedizin)
Carsten Buchholz (Stationsleitung Aalto)
Hubert Schöttes (Facharzt Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtmedizin
Fr. Dr. Barinoff (OÄ Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie)
Sprecher der Gruppe ist Prof Dr. M. Stahl.
Was wollen wir?
Die Erstellung von Leitlinien wird allgemein als wichtige Aufgabe eines KEK angesehen. Auch in der Satzung des KEK der KEM wird als Aufgabe II die Entwicklung von ethischen Leitlinien und internen Verfahrensbeschreibungen definiert. Die Mitglieder des KEK möchten in diesen Leitlinien einerseits zu wichtigen ethischen Themen eines Krankenhauses Stellung nehmen. Eine Leitlinie soll aber andererseits für jeden Mitarbeiter der KEM "Leitschnur" sein, an der er sich orientieren und auf die er sich berufen kann. Sie dient damit der Vereinheitlichung von Vorgehensweisen an den KEM und damit als ethische Basis für den Umgang mit Patienten und miteinander.
Nach welcher Methode werden Leitlinien erstellt?
Die Erstellung von Leitlinien folgt einem festgelegten Prozess. Die Mitglieder des KEK formulieren selbst oder übernehmen von Mitarbeitern der KEM Themen, die für eine ethische Leitlinie sinnvoll erscheinen. Die Themen werden zeitlich priorisiert und anschließend an die AG Leitlinien zur Bearbeitung übergeben. Die AG Leitlinien erstellt einen Entwurf auf dem Boden bereits akzeptierter Leitlinien (z.B. von nationalen und internationalen Fachgesellschaften), der Fachliteratur zum jeweiligen Thema und gesetzlicher Bestimmungen (z.B. Gesetz zum Umgang mit Patientenverfügungen). Der Entwurf wird im Plenum des KEK diskutiert, ggf. geändert und schließlich als Leitlinie verabschiedet. Die Leitlinie wird dann der Geschäftsführung der KEM vorgelegt. Nach deren Genehmigung durch die Geschäftsführung wird die Leitlinie allen Mitarbeitern bekannt gegeben und sie ist damit für jeden Mitarbeiter verbindlich.
Gesprächsangebot für ethische Fragestellungen (Kummerkasten)
Wer ist in dieser Gruppe aktiv?
Josef Kestermann, Seelsorger,
Susanne Schütz, Krankenschwester/INTH,
Nicole Reich, Ärztin/Pneumologie,
Susanne Stevens, Ärztin/Onkologie,
Michael Hunze, Arzt/Palliativmedizin
Jede(r) Mitarbeiter(in) ist herzlich eingeladen, einen von uns direkt anzusprechen und kurzfristig ein Treffen zu vereinbaren. Wir freuen uns, wenn wir helfen können.
Was wollen wir?
Wir stehen als Gesprächspartner zur Verfügung für Mitarbeiter(innen), die einen Wertekonflikt wahrnehmen. Dabei kann der Betroffene in einem vertraulichen Gespräch mit einem von uns einen Zuhörer finden, die Sach- und Gefühlslage für sich beleuchten und konkretisieren. Gemeinsam kann über Lösungswege nachgedacht werden. Wenn es nötig ist, helfen wir dabei, weitere Ansprechpartner für die Problemlösung zu finden (Einzelfallberatung des KEK, MAV, Vertrauensperson in der Abteilung ...).
Wir geben "Hilfe zur Selbsthilfe", nehmen also - im Unterschied zur Arbeitsgruppe Einzelfallberatung - keine Moderatorenfunktion ein und führen keine Gespräche mit anderen Konfliktparteien. Die Gesprächsinhalte werden selbstverständlich vertraulich behandelt, wobei sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe bei Bedarf untereinander austauschen und sich gegenseitig unterstützen.
Kontakt zu uns:
Josef Kestermann, Seelsorger, erreichbar über das Sekretariat des Zentrums für Palliativmedizin, Telefon 0201 - 74 - 24351,
station-pma1(at)kliniken-essen-mitte.de
ethische Fallbesprechung
Wer ist in dieser Gruppe aktiv?
Mitglieder der AG:
- Kerscher, Hermann (Pflegeleitung Zentrum für Palliativmedizin)
- Lonnemann, Sandra (Koordinatiorin Spezialiserte Ambulante Palliativ-Versorgung Essen)
- Lückerath, Sabine
- Osinski, Anett (Pflegefachkraft Intensivstation Evang. Huyssenstift)
- Dr. Schmidt, Claus (OA Klinik für Minimal Invasive Chirurgie)
- Dr. Stevens, Susanne (OÄ Klinik für Innternistische Onkologie und Hämatologie mit Zentrum für Palliativmedizin)
Sabine Lückerath und Sandra Lonnemann sind bereits als Ethikberaterin ausgebildet. Zwei weitere Mitglieder werden die Ausbildung 2012 absolvieren.
Was wollen wir?
Ziel einer ethischen Fallbesprechung ist es, betroffenen Menschen in ethischen Krisensituationen zur Beratung zur Verfügung zu stehen. Sie findet unter all den Personen statt, die mit der Behandlung eines Patienten befasst sind, wenn es Unklarheiten bezüglich der weiteren Behandlung gibt. Sie ist auf einen konkreten Fall bezogen, der auf einer der Stationen oder Abteilungen auftritt.
Die ethische Fallbesprechung soll bei der Entscheidungsfindung über die weitere Therapie bei kritisch kranken Patienten in ihrer jetzigen Situation ermittelt und berücksichtigt werden, so dass alle an der Therapie Beteiligten davon ausgehen können, weiterhin zum Wohle des Patienten zu handeln.